Camping in Island: Ein unvergessliches Erlebnis
Island bietet über 170 offizielle Campingplätze, die sich von einfachen Wiesen bis hin zu gut ausgestatteten Anlagen mit heissen Duschen und Küchen erstrecken. Die Camping-Saison dauert typischerweise von Anfang Juni bis Ende September, wobei einige Plätze im Süden bereits ab Mai öffnen.
Die Camping Card (ca. 199 EUR) lohnt sich ab 10 Übernachtungen und gilt auf über 40 Campingplätzen im ganzen Land. Sie deckt zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder ab – ein echtes Schnäppchen bei Islands Übernachtungspreisen.
Unsere Top-Empfehlungen
Þakgil (Südküste): Versteckt in einer dramatischen Schlucht nahe Vík, umgeben von moosbewachsenen Felswänden. Einer der atmosphärischsten Campingplätze der Insel. Einfache Einrichtungen, aber unvergessliche Kulisse.
Skógafoss (Südküste): Direkt neben dem berühmten Wasserfall. Morgens aufwachen mit dem Rauschen des Wassers und oft einem Regenbogen im Sprühnebel. Gute Einrichtungen mit heissem Wasser.
Mývatn (Hlíð) (Nordisland): Am Ufer des Sees gelegen mit Blick auf die Pseudokrater. Ideal als Basis für die Erkundung der Mývatn-Region. Die nahegelegenen Mývatn Nature Baths sind der perfekte Tagesabschluss.
Wichtige Regeln
Wildcamping ist in Island seit 2015 verboten – ausser auf unkultiviertem Land ausserhalb von Naturschutzgebieten, mit Erlaubnis des Grundstückeigentümers und nur für eine Nacht. In der Praxis bedeutet das: Immer auf offiziellen Campingplätzen übernachten. Verstösse werden mit Bussgeldern geahndet.